"Total fäkal - Clara kotzt gleich!!!"
(Verkürzter Auszug aus einer Rezension bei CIAO, die ich gerade zugespielt bekam – Clara ist die Schreiberin)
„So, Clara ist nun wirklich keine empfindliche Natur, aber das Buch, um das es heute gehen soll - da wurd´s mir echt schlecht und ich hab´s meiner Tochter auch nur ein einziges Mal vorgelesen und gleich zur Seite getan, bis es endlich in die Bücherei zurück geht!
Damit ihr nicht auch beim Vorlesen das Würgen bekommt heute also meine klare Kaufwarnung!!
Es geht um das Buch
„Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.“
Klingt schon wahnsinnig toll, oder?
Damit ist auch eigentlich die gesamte Handlung des Buches komplett umschrieben. *bäh*
„Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.“
Klingt schon wahnsinnig toll, oder?
Damit ist auch eigentlich die gesamte Handlung des Buches komplett umschrieben. *bäh*
Den Titel des Buches habe ich schon öfter gesehen bei Amazon-Empfehlungen.Auch in Buchläden sah ich es ab und an beim Stöbern, war allerdings bereits skeptisch und habe es darum nicht weiter beachtet.
Nun waren wir aber Anfang der Woche mal wieder in der Stadtteilbibliothek (um auf den letzten Drücker die Bücher zurückzugeben, die ich nicht mehr online verlängern durfte ;o) ) Dabei fiel mir auch dieses Buch in die Hände und da es ohnehin schon spät war und ich heim wollte / musste nahm ich es eben mit, ohne groß zu blättern, nach dem Motto „kost´ ja nix.“ ;o)
Nun waren wir aber Anfang der Woche mal wieder in der Stadtteilbibliothek (um auf den letzten Drücker die Bücher zurückzugeben, die ich nicht mehr online verlängern durfte ;o) ) Dabei fiel mir auch dieses Buch in die Hände und da es ohnehin schon spät war und ich heim wollte / musste nahm ich es eben mit, ohne groß zu blättern, nach dem Motto „kost´ ja nix.“ ;o)
Der Autor:
Ist Werner Holzwarth, der auch so geistreiche Bücher wie „ganz schön schlau die dumme Sau“ geschrieben hat - mehr muss ich wohl dazu nicht sagen. ;o)
Ist Werner Holzwarth, der auch so geistreiche Bücher wie „ganz schön schlau die dumme Sau“ geschrieben hat - mehr muss ich wohl dazu nicht sagen. ;o)
Es handelt sich also um einen kleinen Maulwurf, der sich eines schönen Tages aus seinem Hügel schält und von oben einen richtig dicken Haufen Scheiße (der Autor verwendet an dieser Stelle die Bezeichnung „Wurst“ auf den Schädel bekommt.
Natürlich konnte er den Verursacher nicht ausmachen, da er laut Autor kurzsichtig ist (was rein biologisch schon einmal großer Mist ist, denn Maulwürfe sind nicht kurzsichtig, sondern man vermutet, dass ihre Augen lediglich der Hell-Dunkel-Unterscheidung mächtig sind.
Aber okay, gehen wir von einem ganz besonderen Exemplar aus, und dieses macht sich nun eben auf den Weg herauszufinden, wem er dieses Geschäft auf der Birne zu verdanken hat.
Und so latscht er von einem Tier zum anderen, um den Übeltäter zu finden.
Alles vom feinsten bebildert mit Dämpfen und Spritzern und überhaupt. Auf jeder Doppelseite Häufchen und „Knöllchen“ und „Böhnchen“ und Fladen.
Ich schwöre es euch, mir ist es echt hochgekommen beim Vorlesen.
Alles vom feinsten bebildert mit Dämpfen und Spritzern und überhaupt. Auf jeder Doppelseite Häufchen und „Knöllchen“ und „Böhnchen“ und Fladen.
Ich schwöre es euch, mir ist es echt hochgekommen beim Vorlesen.
Tja, und zu guter Letzt trifft er auf die Fliegen, die gerade lecker an 2 Pferdeäpfeln rumschlabbern... Hmmmmmm...
Die helfen ihm dann auch weiter, indem sie anhand einer Geschmacksprobe des Haufens, den der dämliche Maulwurf sich offenbar immer noch nicht vom Kopf geschüttelt hat und durch sämtliche Buchseiten brav auf dem Schädel behält den Verursacher ausmachen-->
Klare Sache - das war ein Hund!
Die helfen ihm dann auch weiter, indem sie anhand einer Geschmacksprobe des Haufens, den der dämliche Maulwurf sich offenbar immer noch nicht vom Kopf geschüttelt hat und durch sämtliche Buchseiten brav auf dem Schädel behält den Verursacher ausmachen-->
Klare Sache - das war ein Hund!
Das Ende des Buches finde ich dann aber echt krass, das Ende des Buches besteht schließlich darin, dass der Maulwurf Rache nimmt und dem Hund, den er für den Übeltäter hält, vom Dach seiner Hundehütte auf den Kopf scheißt. - Auge um Auge, Zahn um Zahn - Haufen um Haufen.
Konfliktlösung a ´la Holzwarth.
Konfliktlösung a ´la Holzwarth.
Meine Tochter fand das Buch solala, hätte es sich sicher nochmal vorlesen lassen, aber Begeisterung kam nicht gerade auf - da bin ich echt froh drüber. ;o)
Fazit also:
Das Buch ist weder sonderlich witzig noch in sonstiger Weise großartig unterhaltsam.
Mitunter wurde mir beim Vorlesen echt schlecht, auch wenn ich mich da ja vielleicht doof anstelle.
Empfehlen oder gar verschenken würde ich es keinesfalls, vergebe den unvermeidlichen einen Stern und vergebe eine klare Kaufwarnung!!!
Das Buch ist weder sonderlich witzig noch in sonstiger Weise großartig unterhaltsam.
Mitunter wurde mir beim Vorlesen echt schlecht, auch wenn ich mich da ja vielleicht doof anstelle.
Empfehlen oder gar verschenken würde ich es keinesfalls, vergebe den unvermeidlichen einen Stern und vergebe eine klare Kaufwarnung!!!
Eure Clara
Lieber Werner Holzwarth,
AntwortenLöschendaß man mit seinen Geschichten nicht immer jeden Leser erreicht, ist ganz alltäglich. Über Geschmack (hoffentlich kommts Clara jetzt nicht wieder hoch…) lässt sich ja bekanntlich streiten ;-) Habe über die Rezension sehr laut lachen müssen. Herzlichen Dank dafür :-)
Ich finde die Geschichte des Maulwurfs schon seit vielen Jahren großartig. Wunderbar einfach und gleichzeitig feinsinnig. Auf noch viele schöne Holzwarthsche Geschichten freut sich,
Carola Giese
Naja, Gary Larson hat sich offenbar auch mal in Leserbriefen belehren lassen müssen, es seien die Tse-Tse-Fliegen-WEIBCHEN , die Malaria verbreiten (und nicht, wie in seiner Zeichnung, das Aktentaschen tragende Männchen, das zur Frau am Herd zurückkehrt. )
AntwortenLöschenEs habe aber kein einzige Leserstimme dazu gegeben, dass Tsetsefliegen normalerweise nicht mit Aktentasche herumlaufen oder am Herd stehen.
Dies zum monierten kurzsichtigen Maulwurf.